Download Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1991 by Kurt H. Wolff (auth.), Carsten Klingemann, Dr. Michael PDF

By Kurt H. Wolff (auth.), Carsten Klingemann, Dr. Michael Neumann, Karl-Siegbert Rehberg, Ilja Srubar, Erhard Stölting (eds.)

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Sie sei ,7 Mathilde Vaerting (1884 -1977) 37 nicht ordnungsgemäß in Jena gemeldet, wohne vielmehr in einer Pension und verstoße so gegen die Residenzpflicht; sie beende das Semester vorzeitig und unentschuldigt; sie halte keine Hauptvorlesungen ab. Vaerting wurde ihre wissenschaftliche Kompetenz abgesprochen. Nach dem offiziellen Gutachten der Fakultät vom August 1925 stellten ihre Schriften "keinerlei Förderung der Erziehungswissenschaft" dar und es sei unbegreiflich, "daß Fr!. Prof. 58 Die "wilden Verallgemeinerungen" und "Unrichtigkeiten" in ihren Schriften konnten nach Meinung ihrer Kollegen keineswegs als wissenschaftliche Arbeiten, geschweige denn als ,Gewinn' für die Wissenschaft betrachtet werden.

Im Mittelpunkt des Gutachtens der philosophischen Fakultät, das die Handschrift Plates trug, stand 1924 die Frage der Autorenschaft der von Vaerting bei ihrer Bewerbung eingereichten Schriften. Unklar war, welche der mit "Dr. M. Vaerting" und "Dr. Mathias Vaerting" gezeichneten Schriften von Mathilde Vaerting waren. Plate hatte sehr früh den Verdacht, daß die mit Dr. M. Vaerting gezeichneten Schriften ein Synonym für Marie Vaerting, der ältesten Schwester Mathilde Vaertings seien, mit der sie seit 1912 in Berlin zusammenlebte.

Oktober 1923 wird sie vom Thüringschen Volksbildungsministerium auf einen neu eingerichteten Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft an die Universität Jena berufen. Im Alter von 39 Jahren scheint sie sich auf dem Höhepunkt einer glänzenden Karriere zu befinden. Als nichthabilitierte Akademikerin erhält sie ein Ordinariat und gehört gemeinsam mit Margarethe von Wrangell, die im gleichen Jahr eine Professur für Pflanzenernährung an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim erhält, zu den ersten beiden Hochschullehrerinnen im Deutschen Reich.

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